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Berlin, den 28. Februar 2017 - BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie / vfa Die forschenen Pharmaunternehmen

Seltene Krankheiten immer häufiger behandelbar – aber noch ein langer Weg

Insgesamt sind rund 8.000 seltene Erkrankungen bekannt,
von A wie ADA-SCID, einem schweren Immundefekt, bis Z wie Zystinose,
einer bestimmten Stoffwechselkrankheit. Heute stehen Patienten
in Europa fast 130 Arzneimittel gegen seltene Krankheiten zur
Verfügung. Zahlreiche weitere Arzneimitteltherapien werden erforscht.
Am 28. Februar ist der Tag der seltenen Erkrankungen.

Dazu sagt Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des vfa: „Dass wir in
der Behandlung seltener Erkrankungen vorankommen, ist das Verdienst
vieler. Patienten haben klar gemacht, dass sie nicht das Stiefkind
der Medizin bleiben wollen. Die Politik hat Anreize geschaffen,
zielgerichtet Medikamente gegen seltene Erkrankungen zu entwickeln.
Und zahlreiche Pharma- und Biotech-Unternehmen haben immer
konkreter Krankheitsursachen analysiert und Therapiemöglichkeiten
entwickelt. Wir kommen also voran, sind aber noch längst
nicht am Ziel!“

Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands
der Pharmazeutischen Industrie (BPI) sagt: „Die pharmazeutischen
Unternehmen, die im Bereich seltener Erkrankungen
forschen und entwickeln, investieren über einen mitunter 15 Jahre
langen Zeitraum Millionenbeträge bis zur Marktreife neuer Arzneimittel.
Dennoch besagt der Bericht der EU-Kommission, dass angesichts
der rund 8.000 seltenen Erkrankungen mit Orphan Drugs erst ein
Prozent dieser Leiden medikamentös behandelbar ist. Wir werden uns
also auch weiterhin besonders für die verbesserten Diagnose- und
Therapieoptionen durch Arzneimittel für seltene Erkrankungen engagieren.“

Als seltene Krankheit (auch orphan disease; engl. orphan „Waise“,
disease „Krankheit“) bezeichnet Wikipedia eine Krankheit, die so selten
auftritt, dass sie in der Praxis eines Allgemeinmediziners in der
Regel höchstens einmal pro Jahr vorkommt. In der EU dürfen nicht
mehr als fünf Patienten unter 10.000 Personen betroffen sein, um unter
die Definition seltene Krankheit zu fallen.

Mehr auf:
vfa.de & auf vfa-bio.de
bpi.de

Kontakt:
Dr. Jochen Stemmler
Pressesprecher vfa
Hausvogteiplatz 13, 10 117 Berlin
Tel.: 030 20604-203
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Julia Richter
Pressesprecherin BPI
Friedrichstraße 148, 10117 Berlin
Tel.: 030 27909-131
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